Diese Webseite verwendet Cookies, um den Besuch unserer Seite komfortabler zu gestalten. Mit der Nutzung unserer Angebote stimmen Sie zu.
Previous Next
 


Die Heimat der Alpakas und Lamas ist in Chile, Peru und Bolivien in Süd­amerika, auf dem Alti­plano einer Hoch­ebene in ca. 3600m Höhe.

Hier wurden vor ca. 5000 Jahren die Alpakas von den Inkas aus der wildlebenden Neuweltkamelidenart, dem Vicunja, domestiziert - vorwiegend wegen ihrer feinen Wolle und als Fleischlieferant. Lamas wurden als zuverlässige Lastenträger in den Höhen der Anden und als Fleischlieferanten aus dem wildlebendem Guanako gezüchtet.

Das Vicunjavlies ist mit seinen ca. 10-13 Micro­metern feinem Durch­­messer die feinste tierische Naturfaser auf dieser Welt - feiner als die Faser von Kaschmirziegen, Mohair von den Angoraziegen, Angora von den Angorakanienchen und Seide von der Seidenraupe. Der jährliche Ertrag von einem Vicunja sind nur ca. 300g Faser.

Das Alpaka und das Lama sind als Neuwelt­kameliden verwandt mit den Altweltkameliden dem Dromedar und dem Kamel.

 

Ziel der heutigen Alpakzucht ist es Faserfein­heiten zu erreichen, die dem des Vicunjas nahe kommen. Der Faserertrag eines Alpakas beträgt zwischen 3 und 5 Kilogramm pro Jahr.

Ebenso ist der Farbenreichtum des Alpakavlieses von reinweiß über verschiedene baige und brauntöne über grau bis hin zu tiefschwarz als natürliche Farbe nahezu unerschöpflich!

Das Alpaka ist inzwischen in Deutschland als landwirtschaftliches Nutztier anerkannt und wird neben der Landschaftspflege, der Zucht und der Faserproduktion aufgrund seines ruhigen Wesens sowohl für Freizeitaktivitäten als Treckingtier als auch mittlerweile als Therapietier eingesetzt.

 

Weitere Informationen über Alpakas finden sie hier➜ und hier➜.